Hundezüchter
Der Begriff Hundezüchter ist leider nicht geschützt und es darf sich auch so nennen, wer mit seinem Hund einfach nur Nachwuchs großziehen möchte. Wilde Verpaarungen sind dabei möglich, was allerdings den Nachteil bringt, dass die Welpen keine Papiere bekommen. Viele raten davon ab, solche Hunde zu kaufen, deren Herkunft nicht genau geklärt ist. Denn ein Hundezüchter arbeitet nur mit zugelassenen Hunden, das heißt mit Hunden, die speziell für die Zucht zugelassen wurden und das durch Prüfungen und Bewertungen bewiesen haben. Sie sind körperlich und charakterlich für die Zucht geeignet, was bei „Wald – und – Wiesen – Verpaarungen“ nicht gewährleistet werden kann. Ein Hundezüchter wird stets darauf achten, nur die besten Hunde miteinander zu verpaaren, damit wiederum hochklassige Welpen dabei herauskommen. Ihm kommt es darauf an, die Rassen rein zu halten und die Merkmale, die einen Hund, beziehungsweise eine Hunderasse, ausmachen, zu erhalten und immer noch zu verbessern.
Hundezüchter sind häufig in Vereinen organisiert und sie nehmen zum größten Teil mit ihren Hunden an Wettbewerben teil. Immerhin sind es diese Wettbewerbe, die eine gewisse Werbung für den Hund darstellen und die es ermöglichen, dass der Hund überregional bekannt wird. Für Halter von Deckrüden ist das besonders wichtig, sie müssen ihren Hund sozusagen vermarkten. Außerdem zeigt der Hund durch die Prüfungen, dass er in der Lage ist, Aufgaben zu bewältigen und die hohe Klasse, in die er eingestuft wird, durchaus berechtigt ist. Wer einen Hundezüchter sucht, findet im Internet eine große Auswahl der Spezialisten, die sich für einzelne oder auch mehrere Rassen entschieden haben. Dabei gibt es sowohl Berufs- als auch Hobbyzüchter.